Sexkontakte finden Sie in Deutschland auf spezialisierten Plattformen ebenso wie in großen Dating-Apps. Hier sehen Sie sechs Anbieter nach Punkten geordnet, was sie im deutschen App Store kosten und wo ihre Grenzen liegen.
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Sexkontakte in Deutschland: die Plattformen nach Punkten
Singles und Paare, die Community und Events suchen
9,5/10
Preis: ca. 34,49 €/Monat
Ideal für: Singles und Paare, die Community und Events suchen
Sexkontakte entstehen bei JOYclub selten aus dem Nichts: Die sexpositive Community verbindet Singles und Paare über Dates, Events, Gruppen und ein Forum, sodass Sie andere oft zuerst über gemeinsame Vorlieben kennenlernen. Betrieben wird der Club von der F&P GmbH mit Sitz in Selbitz, Oberfranken, also von einem deutschen Unternehmen. Auf seiner Startseite nennt der Anbieter 7 447 238 Mitglieder; nachprüfen lässt sich diese Zahl nicht. Statt mit Ihrem Namen erscheinen Sie dort mit einem selbst gewählten Pseudonym, ein Unsichtbar-Modus verbirgt Ihr Profil zusätzlich. JOYCE, die App zum Club, sammelt im deutschen App Store 38 946 Stimmen mit durchschnittlich 4,5 Sternen, und alle Laufzeiten stehen dort mit Preis: zwei Wochen 16,99 €, ein Monat 34,49 €, ein Jahr 214,99 €. Warum Platz 1: 9,5 Punkte, die beste Note hier, weil Preise, App und Präsenz in Deutschland überzeugen; einzig beim Fokus auf Sexdates bekommt C-Date einen Punkt mehr.
Vorteile
Anmeldung auch als Paar
Jede Laufzeit mit Preis im App Store
Unsichtbar-Modus und Pseudonym
Nachteile
Community braucht Zeit, bevor es zum Treffen kommt
Ideal für: Unverbindliche Sexdates ohne Beziehungsdruck
Wer Sexkontakte ohne Umweg über Freundschaft oder Beziehung sucht, findet bei C-Date eine Plattform, die nichts anderes anbietet. Über der kostenlosen Registrierung steht «Kein Zwang. Kein Festlegen.», und C-Date gibt an, jedes Mitglied und jedes Foto zu prüfen; einen Klarnamen brauchen Sie fürs Profil nicht. Der Dienst gehört zur Interdate S.A. aus Luxemburg, c-date.de ist ganz auf Deutsch, und laut AGB nimmt C-Date Kündigungen auch per Fax unter einer Münchner Nummer an. Wer Kontakt aufnehmen will, zahlt: Den ersten Monat berechnet der App Store in Deutschland mit 39,99 €, und wer nicht kündigt, zahlt anschließend weiter. Die App bekommt dort nur 3,1 von 5 Sternen aus 2780 Stimmen. Warum Platz 2: C-Date erreicht 9,3 Punkte und als einziger Dienst die Höchstwertung für den Fokus auf Sexdates; ein Preismodell mit nur einem Paket und die mäßigen App-Noten halten es hinter JOYclub.
Ideal für: Spontane Matches in der Stadt, mit offenem Ziel
Tinder ist keine Plattform für Sexkontakte, sondern eine Dating-App für jedes Ziel. In Deutschland führt trotzdem kaum ein Weg an ihr vorbei: Keine andere App dieses Vergleichs hat im deutschen App Store so viele Stimmen, 236 987 mit im Schnitt 4,1 Sternen. Für Sie heißt das große Auswahl, aber auch Arbeit, denn was ein Match sucht, steht nicht von selbst fest. Schreiben Sie ehrlich ins Profil, dass es Ihnen um etwas Unverbindliches geht, und klären Sie das im Chat früh und freundlich. Zur Sicherheit nennt der App Store eine Fotoverifizierung, die Funktion «Mein Date teilen» und Werkzeuge zum Melden und Blockieren. Wischen und Matchen bleibt gratis, für Gold zahlen Sie ab 13,99 €, für Platinum 32,99 €. Warum Platz 3: 9,0 Punkte, getragen von Verbreitung, Schutzfunktionen und App; beim Fokus auf Sexdates erreicht Tinder nur 5 von 10 und bleibt so hinter den zwei spezialisierten Diensten.
Offene Singles und Paare, die Neues erkunden wollen
8,9/10
Preis: ca. 19,99 €
Ideal für: Offene Singles und Paare, die Neues erkunden wollen
Feeld passt zu Sexkontakten, die in kein Schema passen. Angesprochen sind Einzelne wie Paare, Menschen jeden Geschlechts und vieler Orientierungen, und offene Absprachen sind dort der Normalfall statt der Ausnahme. Treffen sind möglich, ein reines Sexdate-Portal ist Feeld aber nicht. Mit dem Abo Majestic sehen nur Ihre Verbindungen Ihre privaten Fotos, ein Unsichtbar-Modus kommt hinzu. Im deutschen App Store kostet Majestic 30 Tage lang 19,99 €, ein ganzes Jahr 99,99 €; zum Ausprobieren gibt es eine Woche für 10,99 € oder einzelne Pings für 1,79 €. Eine deutsche Website fehlt, feeld.co ist englisch, und der App Store weist darauf hin, dass Feeld Ltd nicht als Händler auftritt; EU-Verbraucherrechte greifen deshalb nicht. Warum Platz 4: 8,9 Punkte, gerundet gleichauf mit LOVOO und knapp davor, weil Feeld klar auf offene Begegnungen zielt; die schwache Verfügbarkeit in Deutschland hält es hinter Tinder.
Flirts und Treffen in der Nähe, mit Umgebungsliste und Live-Video
8,9/10
Preis: ca. 11,99 €
Ideal für: Flirts und Treffen in der Nähe, mit Umgebungsliste und Live-Video
LOVOO bringt Sexkontakte in die Nähe: Die Umgebungsliste zeigt, wer gerade in Ihrer Gegend online ist, und ein Live-Video zeigt Ihnen die Person, bevor Sie sich verabreden. Hinter der App steht die PE Digital GmbH, die Community besteht seit 2011, und im deutschen App Store kommen 134 261 Bewertungen mit im Schnitt 4,2 Sternen zusammen. Als Zweck stehen bei LOVOO Dates, die ernste Beziehung und der unverbindliche Flirt gleichberechtigt da; wer etwas Lockeres sucht, sagt das also besser selbst. Gegen Fake-Profile und Scam nennt der App-Store-Text Richtlinien und eine Meldefunktion, eine Verifizierung beschreibt er nicht konkret. Für Premium verlangt der App Store je nach Stufe 11,99 € bis 24,99 €, die Laufzeiten nennt er nicht; Credits starten bei 4,99 €. Warum Platz 5: gerundet dieselbe Note 8,9 wie Feeld, aber knapp darunter, weil LOVOO nicht gezielt auf Sexdates setzt; die große deutsche Nutzerbasis und die gut bewertete App halten es vor Badoo.
Lockere Chats und Dates mit verifizierten Profilen
8,8/10
Preis: ca. 5,99 €/Woche
Ideal für: Lockere Chats und Dates mit verifizierten Profilen
Bei Badoo legen Sie selbst fest, wer Ihnen schreiben darf: Auf Wunsch kommen Nachrichten nur von Mitgliedern, deren Profil verifiziert ist. Freizügige Fotos macht laut App-Beschreibung eine KI unkenntlich, ein Schutz, der bei Sexkontakten mit Fremden viel wert ist. Mit 4,5 Sternen aus 52 476 Stimmen gehört die deutschsprachige App zu den am besten bewerteten dieses Vergleichs; das Unternehmen dahinter, Badoo Software Ltd, hat seinen Sitz jedoch auf Zypern. Als Zweck führt Badoo neben Dates auch Beziehungen, neue Freundschaften und lockere Chats an, ein Schwerpunkt auf Erotik fehlt. Für den Einstieg reicht eine Woche Premium zu 5,99 €; Credits ab 0,99 € und Super Powers in mehreren Stufen machen die Preise allerdings unübersichtlich. Warum Platz 6: 8,8 Punkte, gestützt auf Verifizierung und Bewertungen; weil Sexdates nur ein Ziel unter vielen sind und Badoo keinen deutschen Sitz hat, steht es am Ende dieser Liste.
Sexkontakte sind Verbindungen zwischen Erwachsenen, die Lust aufeinander haben und dafür keine Beziehung brauchen. Online beginnt so ein Kontakt meist mit einem Profil, ein paar Nachrichten und der Frage, ob die Chemie auch beim Treffen stimmt. Manche suchen eine einzelne Begegnung, andere eine Affäre auf Zeit oder eine lockere Verbindung, die sich nach zwei vollen Kalendern richtet. Allen Formen gemeinsam ist, dass die Absprache ehrlich sein muss: Wer sich meldet, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
In Deutschland gibt es dafür zwei Arten von Angeboten. Spezialisierte Plattformen wie JOYclub und C-Date sind ausdrücklich für Erotik und zwanglose Treffen gedacht. Allgemeine Dating-Apps wie Tinder, LOVOO und Badoo haben deutlich mehr Profile, doch dort verfolgt jedes Mitglied sein eigenes Ziel. Feeld liegt dazwischen: offen für Erotik, ohne ein reines Sexdate-Portal zu sein.
Wie die Reihenfolge entsteht
Alle Dienste durchlaufen dieselben fünf Kriterien: Ausrichtung auf Sexdates zählt 30 %, Verfügbarkeit in Deutschland 25 %, Diskretion und Sicherheit 20 %, Preise in Euro 15 %, App und Bewertungen 10 %. Grundlage sind die öffentlichen Seiten der Anbieter und der deutsche App Store, gelesen am 14. Oktober 2026. Ein Abo haben wir bei keinem Dienst abgeschlossen. Was nur der Anbieter selbst angibt, etwa Mitgliederzahlen oder die Prüfung von Profilen, kennzeichnen wir so; überprüft ist es nicht.
Foto: rawpixel, CC0 1.0, via Openverse
So ergibt sich die Liste oben: JOYclub mit 9,5, C-Date mit 9,3, Tinder mit 9,0, Feeld und LOVOO mit je 8,9 und Badoo mit 8,8. Zwischen Feeld und LOVOO entscheidet die zweite Nachkommastelle. Ashley Madison erreicht ebenfalls 8,8, fehlt hier aber, weil sich der Dienst auf diskrete Affären und Nicht-Monogamie konzentriert, also auf eine engere Zielgruppe; mehr dazu in den Ashley Madison Erfahrungen.
Welche Plattform zu welchem Wunsch passt
Die richtige Wahl hängt weniger von der Punktzahl ab als davon, was Sie suchen. Ein paar Faustregeln:
Als Paar oder mit Lust auf Events: JOYclub, weil Sie sich dort auch als Paar anmelden können und es Gruppen und Veranstaltungen in ganz Deutschland gibt.
Ohne Umwege zum Treffen zu zweit: C-Date, weil dort niemand eine Beziehung erwartet.
Offen für alle Geschlechter und Konstellationen: Feeld, mit vielen wählbaren Identitäten.
Spontan und in der Nähe: LOVOO mit seiner Umgebungsliste oder Tinder mit der größten Auswahl.
Mit möglichst geprüften Profilen: Badoo, wo Sie den Kontakt auf verifizierte Mitglieder beschränken können.
Viele kombinieren eine spezialisierte Plattform mit einer kostenlosen App. Das funktioniert gut, solange Ihr Profil überall dasselbe sagt. Suchen Sie etwas Lockeres, schreiben Sie das klar hinein; so ersparen Sie sich und anderen Enttäuschungen.
In der Großstadt und auf dem Land
Wo Sie wohnen, verändert die Suche. In Großstädten wie Sexdate Berlin oder Sexdate Hamburg zeigen auch breite Apps schnell Profile in der Nähe, und die Anonymität einer großen Stadt erleichtert diskrete Treffen. In kleineren Orten kennt man sich eher, die Auswahl ist kleiner, und Verabredungen verlagern sich oft in die nächste größere Stadt. Dort helfen Plattformen mit Events und überregionaler Community, und es lohnt sich, den Suchradius großzügig einzustellen. Wer ein ganzes Bundesland im Blick hat, findet mit Sexdate NRW einen Vergleich für Ruhrgebiet und Rheinland zusammen.
Kosten und Abos im Blick behalten
Anmelden kostet bei allen sechs Diensten nichts. Geld verlangen sie für Nachrichten, Sichtbarkeit oder Extras, und die Modelle unterscheiden sich stark. Bei C-Date kostet der erste Monat im deutschen App Store 39,99 €, danach verlängert sich das Abo automatisch. JOYclub nennt dort alle Laufzeiten, von 16,99 € für zwei Wochen bis 214,99 € für ein Jahr. Feeld bietet eine Woche für 10,99 €, Badoo sieben Tage für 5,99 €. Tinder und LOVOO lassen sich ohne Abo nutzen und verkaufen Zusatzfunktionen einzeln.
Wichtiger als der Einstiegspreis ist die Verlängerung. Ein Abo aus dem App Store beenden Sie in den Einstellungen Ihres Apple- oder Google-Kontos; die App zu löschen reicht nicht. Für ein Website-Abo bei C-Date gilt laut AGB: Kündigung spätestens 14 Tage vor Ablauf, sonst verlängert es sich. Ein Kalendereintrag am Tag des Kaufs erspart Ihnen die Überraschung auf der Abrechnung.
Diskretion und Schutz vor Betrug
Konten und Fotos schützen
Sexkontakte sind Privatsache, und die meisten möchten, dass das so bleibt. Die Dienste helfen unterschiedlich: Bei C-Date ist kein Klarname nötig, JOYclub arbeitet mit Pseudonym und Unsichtbar-Modus, Feeld zeigt private Fotos mit Majestic nur Ihren Verbindungen, Badoo macht anzügliche Fotos unkenntlich. Den größeren Teil steuern Sie aber selbst. Legen Sie eine eigene E-Mail-Adresse für Dating an, nutzen Sie für jedes Konto ein eigenes Passwort und schalten Sie, wo es geht, eine zweite Anmeldestufe ein; das BSI erklärt die Zwei-Faktor-Authentisierung für Online-Konten verständlich. Zeigen Sie auf Profilfotos weder Ihren Arbeitsplatz noch ein Autokennzeichen oder den Blick aus Ihrem Fenster. Telefonnummer, Nachnamen und Social-Media-Profile geben Sie erst weiter, wenn Vertrauen gewachsen ist.
Betrug und Erpressung erkennen
Wo Begehren und Heimlichkeit zusammenkommen, wittern auch Betrüger ihre Chance. Typisch sind Profile, die sehr schnell auf einen anderen Messenger wechseln wollen, von einer plötzlichen Notlage erzählen oder um Geld, Gutscheincodes oder Kryptowährung bitten. Eine zweite Masche ist die Erpressung mit intimen Bildern oder Videos, die vorher im Chat ausgetauscht wurden. Die Polizei beschreibt auf ihrer Seite zum Scamming mit virtuellen Bekanntschaften, wie solche Geschichten aufgebaut sind und was Sie im Ernstfall tun können.
Die wichtigste Regel: Überweisen Sie niemandem Geld, den Sie nur aus dem Chat kennen. Bleiben Sie anfangs auf der Plattform, wo sich Profile melden und blockieren lassen, und erstatten Sie bei einer Erpressung Anzeige, statt zu zahlen. C-Date gibt auf seiner Sicherheitsseite dieselben Ratschläge.
Das erste Treffen, Einvernehmen und Safer Sex
Verabreden Sie sich beim ersten Mal an einem belebten Ort, zum Beispiel in einem Café nahe dem Bahnhof, und sagen Sie einer vertrauten Person, wo Sie sind und wann Sie sich melden. Tinder bietet dafür «Mein Date teilen». Reisen Sie selbst an und planen Sie den Heimweg ohne fremde Hilfe. Ob mehr daraus wird, entscheiden Sie beide vor Ort. Einvernehmen heißt: Jede Person sagt aus freien Stücken Ja, darf jederzeit Nein sagen, und ein Nein beendet die Situation ohne Diskussion.
Kondome gehören zu jedem Sexkontakt mit neuen Menschen, und wer wechselnde Kontakte hat, lässt sich regelmäßig testen. Das Portal LIEBESLEBEN des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit erklärt, wie Safer Sex vor Infektionen schützt.
Kurz zusammengefasst
Nach Punkten liegt JOYclub vorne, vor allem für Paare und alle, die Community und Events schätzen. C-Date folgt knapp und ist die klarste Wahl für Treffen ohne Beziehungserwartung. Tinder, LOVOO und Badoo bringen Reichweite, verlangen aber eine klare Ansage im Profil, Feeld passt zu offenen Konstellationen. Wenn Sie eher lockere, wiederkehrende Treffen suchen, lesen Sie auch unseren Vergleich Casual Dating; für eine bestimmte Stadt gibt es Seiten wie Sexdate München.
Häufige Fragen
Wo finde ich in Deutschland am ehesten Sexkontakte?
Nach unseren fünf Kriterien liegt JOYclub mit 9,5 Punkten vorne, C-Date folgt mit 9,3. Wer nur ein Treffen zu zweit sucht, ist bei C-Date ganz richtig, für Paare und Events passt JOYclub besser.
Kann ich Sexkontakte kostenlos finden?
Die Anmeldung ist bei allen sechs Diensten kostenlos. Tinder, LOVOO und Badoo lassen sich in der Basis ohne Abo nutzen, bei C-Date kostet die Kontaktaufnahme Geld. Wie viel Sie ohne Bezahlung erreichen, ist von Plattform zu Plattform verschieden.
Wie bleibe ich bei Sexkontakten anonym?
Nutzen Sie ein Pseudonym, eine eigene E-Mail-Adresse und Fotos ohne Hinweise auf Wohnort oder Arbeit. Telefonnummer und Nachnamen geben Sie erst weiter, wenn Sie Ihrem Gegenüber vertrauen.
Woran erkenne ich ein Fake-Profil?
Warnzeichen sind ein schneller Wechsel auf einen anderen Messenger, eine plötzliche Notlage und jede Bitte um Geld oder Gutscheincodes. Melden Sie solche Profile auf der Plattform und überweisen Sie nichts.
Gibt es Plattformen für Paare?
Ja. Bei JOYclub können Sie sich als Paar anmelden, und Feeld richtet sich ausdrücklich an Singles und Paare.
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